Weltweit einzigartig: Warum steht der Turm im See am Reschenpass?
Ein Nachmittag voller Geschichte - Das Vinschger Oberland vor 50 Jahren. Ein See, der bis zu den Firnen des ewigen Eises zu reichen scheint, mit dem Kirchturm, der urplötzlich aus dem Wasser ragt ...
Der aus dem 14. Jh. stammende Turm ist noch die einzige Erinnerung an die malerischen Dörfer Graun, Reschen und St. Valentin - welche dem gigantischen Bauwerk des Stausees im Jahre 1950 weichen mussten.
Der Wasserspiegel der beiden Naturseen (Reschen und Mittersee) wurde trotz heftigen Widerstandes der Bevölkerung um 22 Meter angehoben, die gesamte Hochfläche 677 ha - davon 523 ha nutzbarer Kulturgrund - überflutet, 160 Gebäude zerstört und beinahe 150 Familien (ca. 1.000 Personen) ihrer Existenz beraubt ...
Mehr zum Reschenstausee, dessen Geschichte und den damit verbundenen Auswirkungen auf Landschaft und Bevölkerung erfahren Sie beim Besuch im Gemeindemuseum Graun und bei der Führung in und um die Staumauer in St. Valentin.