Weinkeller Südtirol 2
Im Weinkeller Südtirols
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Weinliebhaber und alle die es werden wollen sollten sich die Kellereiführungen und Weinverkostungen nicht entgehen lassen: Sie erfahren alles Wissenswerte über die Rebsorten, Weinanbau und –ausbau und lernen die Eigenheiten der autochthonen Weine kennen. Besonders sehenswert: der vom Eppaner Künstler Robert Scherer gestaltete Puntaykeller der Kellerei Erste & Neue in Kaltern.

Bozen und Umgebung
Umrahmt von Wein- und Obstgärten liegt die Landeshauptstadt Bozen am Zusammenfluss von Etsch und Eisack inmitten des breiten Bozner Talkessels. Bozens Ruhm als Weinstadt wird durch zwei autochthone Weine, den St. Magdalener und den Lagrein begründet.

Zu den besten Weinlagen Südtirols gehören seit frühester Zeit die Hügel- und Steillagen des St. Magdalena-Gebietes oberhalb von Bozen. Insgesamt sind es knapp über 300 Hektar Weinbaufläche, auf denen der "St. Magdalener" gedeiht. Auf der anderen Seite von Bozen, im Stadtteil Gries findet der Südtiroler Lagrein auf den tiefgründigen und gut durchlüfteten Geröll- und Schuttböden von Talfer und Eisack seine besten Voraussetzungen. An die 250 Hektar sind in und um Bozen mit Lagrein bepflanzt.

Das Überetsch
Das Überetsch, für viele der Inbegriff Südtiroler Weinbautradition, liegt einladend zu Füßen des Mendelgebirges auf den sanften Hügeln des westlichen Etschtales zwischen Bozen und Tramin. Die beiden traditionsreichen Weinbaugemeinden Eppan und Kaltern sind zugleich auch die beiden größten Weinbaugemeinden Südtirols. Und der idyllisch gelegene und viel gerühmte Kalterersee schließlich gibt dem Ganzen sein entscheidendes mediterranes Gepräge.

Eppan ist mit knappen 950 Hektar Rebflächen die größte Weinbaugemeinde des Landes. Genauso unterschiedlich wie die einzelnen Fraktionen der Großgemeinde, St. Michael, St. Pauls, Girlan mit Schreckbichl und Frangart sind, genauso unterschiedlich und vielfältig sind auch die einzelnen Lagen. Kaltern, mit 760 Hektar Weinbauflächen zweitgrößte Weingemeinde Südtirols, war und ist für viele wohl der Inbegriff für Südtiroler Wein überhaupt. Nicht nur wegen seines berühmten Sees, sondern wegen seiner überragenden Weinbaubedingungen ganz allgemein.
 
Das Unterland
Ein gutes Drittel der Weinbaufläche Südtirols, knappe 1.700 Hektar, liegt in den Weinbaugemeinden des Unterlandes im Süden Südtirols. Salurn mit 400 Hektar, Tramin mit 380 und Kurtatsch mit 280 Hektar liegen dabei eindeutig an der Spitze. Es folgen Margreid, Neumarkt, Montan, Auer und Kurtinig, Pfatten und Branzoll.

Die verschiedenen Lagen, die unterschiedlichen Böden und die vielen Mikroklimas in den Unterlandler Weingärten ermöglichen es, dass hier das gesamte breite Rebsortenspektrum des Weinbaulandes Südtirol angebaut wird und gedeiht. Trotz dieser bunten Vielzahl geben einige Rebsorten den Ton an, die hier besonders günstige Voraussetzungen und wohl auch ihren bestmöglichen Ausdruck finden: vor allem Gewürztraminer, Ruländer und Chardonnay bei den Weißen, Cabernet und Merlot sowie der Blauburgunder ins seinem klassischen Anbaugebiet auf den höheren Lagen von Montan und Salurn bei den Roten.

Das mittlere Etschtal
Im mittleren Etschtal, zwischen Bozen und Meran liegt das Terlaner Becken, das für seine Weißweine berühmt ist. Die mit Flussschwemmsand überzogenen Porphyrverwitterungsböden der Terlaner Hanglagen mit ihrem warmen, gut durchlüfteten Klima, lassen ganz besondere Weißweine wachsen: körperreich und von betonter mineralischer Kraft.

In den Gemeinden Terlan und Andrian liegt das Zentrum des Weißweinanbaus. Weißburgunder und der klassische Terlaner Sauvignon geben den Ton an. Es folgen Chardonnay und der "Terlaner" ohne Sortenbezeichnung (mindestens 50 Prozent Weißburgunder und/oder Chardonnay), Riesling, Müller Thurgau und Silvaner. Auch die Rotweine des mittleren Etschtales haben es in sich. Aufgrund der klimatischen Bedingungen und der sandigen Lehmböden in den tieferen Lagen sind sie besonders voll und gut strukturiert.

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sas

Ritten
Der Eindruck von Harmonie erfüllt den Betrachter ...

Leifers-Branzoll
-Pfatten - Hier lässt's sich herrlich urlauben, noch besser aber das Land erkunden ...