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Kloser Saeben 1
Kloster Säben
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convento di sabiona
Klausen verdankt seine Bedeutung in jedem Fall auch dem darüber thronenden Kloster Säben. Nicht von ungefähr heißt es in einer Urkunde von 1027: Clusa sub Sabione sita. Heute noch leben in den Mauern von Säben Benediktinerinnen streng nach den Regeln des Heiligen Mannes von Nursia. Wie könnte es anders sein: Auch der steil abfallende Säbener Berg war bereits zur Jungsteinzeit besiedelt. 
Die Feste Säben kann besucht werden. Feste deshalb, weil das Kloster noch heute den Wehrcharakter beibehalten hat und mehrmals in der Geschichte den feindlichen Angriffen widerstehen konnte. Nachweislich hat es um 1080 diese Burg hoch über Klausen schon gegeben. Albuin wird in den Jahren 975 bis 1006 vielfach als Bischof von Säben angeführt. Inzwischen gilt es als historisch nachgewiesen, dass schon um die Mitte des 6. Jahrhunderts auf Säben ein Bistum eingerichtet war. Zu jener Zeit wurde vermutlich der Grundstein zu ersten Bischofskirche gelegt. 

Auf Säben soll auf jeden Fall die Marienkapelle, die Liebfrauenkirche, die Klosterkirche, der Jubiläumsbrunnen und die Heiligkreuzkirche besucht werden. Diese Kirche, die auf der Spitze der Felskuppe liegt, erreicht man über einen Treppenaufgang. Früher war sie Palastkapelle der bischöflichen Burg und steht auf den Fundamenten einer frühchristlichen Doppelkirche. Ihre heutige Form erhielt sie um das Jahr 1679: drei Altäre, virtuose Wandmalereien mit perspektivischen Säulenhallen, Flachdecke mit der Darstellung des Leidens und Sterben Jesu und seiner Auferstehung samt Himmelfahrt.

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